Reisebericht Malta April 2010
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Ein Bericht von
Hptm.CSLI Jakob Hobiger
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For the English translation follow the LINK:
http://www.csli.at/index.php?option=com_content&task=view&id=207&Itemid=272&&lang=english
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(JETZT sind alle Bilder zu diesem Bericht vorhanden. Es fehlen nur noch einige Untertitel!)
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Eine achtköpfige Delegation des CSLI reiste unter der Leitung des Präsidenten und CSLI Bundeskommandanten Senator h.c. Wolfgang Steinhardt vom 22.4 bis 26.4 nach Malta, um an der großen Investitur des Hospitalischen Ordens des Hl. Lazarus von Jerusalem teilzunehmen. Unser Kommandant wurde durch die vollständige Teilnahme des Präsidiums, Vizepräsidentin Dr. Martina Mitter, Generalsekretär Rupert Prohaska, Generalsekretär Stellvertreter Erich Kadlec, Schatzmeister Oberst i.R. Adolf H. Neidhart, Schatzmeister Stellvertreter Wolfgang Leitner, sowie durch den Generaladjutanten Mag. Hans Gamlich und den persönlichen Adjutanten des Bundeskommandanten, Hptm.CSLI Jakob Hobiger, tatkräftig unterstützt.
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Unsere Reise war wie immer perfekt organisiert und so konnten wir in zwei Tagen mehr Höhepunkte auf Malta besuchen, als „normale“ Touristen sonst in fünf Tagen schaffen. Neben der Investitur des Hospitalischen Lazarus Ordens, stand der Besuch kulturell sehr bedeutsamer Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Malta ist ja bekannt für über 7500 Jahre alte Kultur und seine wunderschönen Kirchen und sehr beeindruckt waren wir auch von der kleinen Insel Gozo, die zwar nur 26.000 Einwohner, aber dafür über 50 Kirchen hat.
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1.Tag: 22. April
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Ankunft am Flughafen von Valetta wo wir durch S.E. Dr. Massimo J. Ellul (Gruppenkommandant der sehr großen CSLI Gruppe V „Mittelmeerraum" und Großkanzler der Vereinigten Großpriorate des Hospitalischen Ordens des Hl. Lazarus von Jerusalem) empfangen und in unser Hotel geleitet wurden. Anschließend wurde, um ja keine Stunde in diesen Tagen ungenützt verstreichen zu lassen, gleich die alte Kreuzritterstadt Mdina besichtigt, berühmt unter Maltas Städten, aufgrund Ihrer gut erhaltenen mittelalterlichen, hohen Festungsmauern und der perfekten naturgetreuen Rekonstruktion des historischen Stadtkerns innerhalb der Festung.
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Die historische Festungsanlage von Mdina
Sind wir da richtig, oder haben wir uns verirrt?
Im "Dungeon of Mdina" wird schauerlich und sehr realistisch gezeigt, wie hier früher, z.B. ein Dieb, bestraft wurde...
... und das muß natürlich für den Bericht unbedingt festgehalten werden!
Adolf Neidhart (li) und Hans Gamlich diskutieren über die "angenehmste" Foltermethode
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Die Bauten, überwiegend Kirchen, Klöster und Paläste des maltesischen Adels, stammen vorwiegend aus dem 17.Jahrhundert. Es wurde unter anderem die Kathedrale des St. Peter und St. Paul, eine Multivisionsschau zur blutrünstigen Stadtgeschichte Mdinas und das Foltermuseum (Mdina Dungeon), welches in den Kellerräumen des Vilhena Palastes untergebracht ist, besucht. Die Foltermethoden und andere Grausamkeiten aus Maltas Geschichte werden dort genauestens dargestellt und haben uns alle in Schrecken versetzt. Geendet hat der Tag mit einem gemütlichen Spaziergang in der Fußgängerzone Valettas.
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Adolf Neidhart ließ es sich nicht nehmen, selbst der Kutscher zu sein...
... und war auch der perfekte Führer! (Er wußte immer, wo er im Reiseführer nachschlagen mußte, um uns Wissenswertes mitzuteilen.)
Die beeindruckende Peter und Paul Kathedrale von Mdina in der Altstadt.
Wie alle Kirchen auf Malta, ist auch diese Kirche im Inneren beeindruckend schön und gepflegt...
... und der Fußboden ist von wundervollen Steinmosaiken bedeckt.
Die festlich beleuchtere und geschmückte Fußgängerzone von Valetta
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2.Tag: 23. April
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Um 09:00 pünktlicher Abmarsch zu einer Hafenrundfahrt auf dem berühmten Grand Harbour. Alle waren wir von den hohen Festungsmauern begeistert, die links und rechts des Hafenbeckens hoch emporragten. Keine andere Stadt hatte einen wehrhafteren Charakter als Valletta im 17.Jhdt. Um nicht den nur schwer verständlichen Informationen unseres Bootsführers folgen zu müssen übernahm unser Schatzmeister Helmut und danach unser Generaladjutant Hans das Mikrophon auf der Kommandobrücke und vermittelten uns einen tiefgründigen Einblick in Valettas Stadtgeschichte.
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Die öffentlichen Verbindungen sind auf Malta so gut ausgebaut, sodass wir fast immer mit den öffentlichen Bussen unterwegs waren.
Unser CSLI Schatzmeister auf der Kommandobrücke schildert die Sehenswürdigkeiten der Hafenrundfahrt.
Hier die evangelische Kirche der Hl. Frau vom Berg Carmel...
...und hier unser Hotel (GRAND HOTEL EXCELSIOR) vom Hafen aus gesehen.
Weiter geht es bis an den äußersten Zipfel von Valetta...
...um nach der Umrundung von Fort Elmo in den großen Hafen einzulaufen und...
...vorbei an den Anlegestellen der großen Kreuzfahrtschiffe.
Hinter jeder Biegung verbergen sich neue interessante Bauwerke.
Hier unser Fotograf, von dem ein Teil dieser Bilder stammen.
Unter anderem auch das Bild des Yachthafens von Valetta.
Es war sehr schön und es hat uns alle sehr gefreut!
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Wieder angelegt, ging es gleich weiter mit dem Autobus bis zur nördlichsten Spitze von Malta und danach mit der großen Autofähre, vorbei an der kleinen Insel Carmino auf die Insel Gozo. Besichtigt wurde die jüngste Kirche (fertiggestellt erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts) der Insel und deren Glockenturm, von dem wir einen eindrucksvollen Blick über die ganze Insel hatten. Bemerkenswert war, dass uns die Besichtigung der Kirche und des Turmes vom Pfarrer der Kirche ermöglicht wurde, obwohl die offizielle Besuchszeit schon längst vorbei war, als wir uns als Mitglieder des CSLI vorgestellt hatten. Das „Corps Saint Lazare“ dürfte in Malta und Gozo, dank unserer CSLI Gruppe V, schon einige Bekanntheit haben.
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Mit einer weiteren Bootsfahrt, diesmal keine große Fähre sondern ein achtsitziges kleines Motorboot, ging es weiter in unserem straff organisierten Zeitplan. Entlang eines hohen Klippenstreifens führte uns das kleine Schiff durch eine enge Durchfahrt durch den Felsen zu dem „Azur Window“, eine sehenswerte Felsformation in Form eines natürlichen großen Fensters, welches in tausenden von Jahren durch das Meer geschaffen wurde.
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Nicht fehlen durfte natürlich die Besichtigung von Victoria (Rabat) der Hauptstadt von Gozo. Leider konnten wir die Kathedrale und die beeindruckende Festung nur im Eiltempo besichtigen. Aber für einen ersten Eindruck (Alle meinten, dass ein weiterer Besuch Maltas so gut wie sicher ist) war es überwältigend. Da auch an diesem Tag noch dazu „Georgstag“ war, ließ der Großprior des Großpriorates von Gozo und geistlicher Offizier des CSLI, der auch der Pfarrer der „Georgskirche“ (Diese Kirche ist wohl eine der schönsten Kirchen der 46 Kirchen von Gozo) ist, SÄMTLICHE Glocken der Kirche von Jugendlichen läuten (solange diese wollten) und es wurde ausgiebig Gebrauch von dieser einzigartigen Gelegenheit gemacht. Bei einem guten Glas Wein und einer Zigarre, genossen wir dieses einmalige Erlebnis.
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Bei einem gemütlichen Beisammensein in einem kleinen Restaurant am Hafen, in der idyllischen Bucht von Masalfort, dessen Besitzer uns in nur dreißig Minuten (Wir mussten ja die letzte Fähre und damit auch den letzten Bus nach Valetta erwischen) eine wunderbares Abendessen „zauberte“, klang unser schöner Ausflug an einem wunderschönen Tag aus. Sein Angebot lautete: „Wenn ich nicht in dreißig Minuten für Euch ein Abendessen zubereiten kann und es Euch nicht schmeckt, braucht Ihr nichts zu bezahlen!“ Wir haben GERNE bezahlt, denn es war nicht nur nach neunundzwanzig Minuten fertig, sondern hat auch noch hervorragend geschmeckt. Auch dort haben wir wieder neue Freunde gewonnen.
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Alle warten schon sehr gespannt auf das versprochene Essen...
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3.Tag: 24. April
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Investitur des Hospitalischen Lazarus Orden. Pünktlich um zehn Uhr fanden sich alle Gäste aus verschiedensten Ländern des Hospitalischen Lazarus Ordens am Hauptplatz vor dem Präsidentenpalst ein, unter anderem auch 250 Pfadfinder mit der Pfadfinder Musikkapelle (Trommeln und Dudelsäcke) aus Marsa. In einer kleinen öffentlichen Feier, wurden den Pfadfindern die Protektoratsabzeichen des Lazarus Ordens für ihre Uniformen von den Großoffizieren des Lazarus Ordens übergeben.
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Anschließend wurde eine Messe in der nahe gelegen Basilika Santo Domenico, dem spirituellen Sitz des Hospitalischen Lazarus Ordens in Malta, gehalten.
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Danach erfolgte im Kapitelsaal im kleineren Kreis die eigentliche Investitur des Hospitalischen Lazarus Ordens in der Verantwortung des Großprioriats von Malta.
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Beim anschließenden Galaessen im Grand Hotel Excelsior wurden dann neue Kontakte geschlossen und alte Freundschaften vertieft.
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Um keinen „Lagerkoller“ aufkommen zu lassen, verfügte unser Bundeskommandant: „Abtreten, weiteres Programm individuell nach Lust und Laune!“ Viele nutzten diese Gelegenheit, um Andenken und Geschenke zu kaufen.
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Dass gerade zu diesem Zeitpunkt auch der alljährliche Wettkampf der besten Feuerwerksfirmen stattfand und wir so nicht nur ein, sondern ein Dutzend überwältigender Feuerwerke sehen konnten (übrigens auf dem Platz, wo vor einer Woche Papst Benedikt XVI bei seinem Maltabesuch seine große Messe gefeiert hat), war nur einer der glücklichen Zufälle dieser Reise.
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4.Tag: 25.April
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Um 10:00 Uhr war Generalkapitel des Hospitalischen Lazarus Ordens, wo unser Bundeskommandant die Möglichkeit hatte, allen anwesenden Vertretern des Hosapitalischen Lazarus Ordens, wie sich später herausstellte mit überaus großem Erfolg, das Corps Saint Lazare International vorzustellen.
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Aufgrund des großen Interesse über das CSLI, haben sich auch Lazarusmitglieder aus der Ukraine und anderen Ländern zu unserem Freundschaftsfest angekündigt. Am Abend lud der Hospitalische Lazarus Orden in sein Hauptquartier, welches auch an diesem Abend offiziell eröffnet wurde, in Zebbug nahe Valetta zum Abschiedsempfang ein. Hohe Vertreter aus der Politik und dem Gesellschaftsleben waren vertreten. So ließ es sich der 2. Präsident des Nationalrates von Malta nicht nehmen, seine persönliche Aufwartung zu machen.
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Am nächsten Tag mussten wir bereits um 5 Uhr Früh das Hotel verlassen um unsere Heimreise nach Wien anzutreten.
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Ich glaube ich spreche im Sinne aller Mitreisenden, wenn ich behaupte, dass dies wieder einmal eine gute Möglichkeit war, sich gegenseitig besser kennen zu lernen, Kontakte herzustellen und ganz klar das Corps Saint Lazare International zu präsentieren, um auch neue Helfer zu werben. Denn zu tun gibt es genug für die, die sich wirklich in unserer Vereinigung sozial engagieren wollen.
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Zu erwähnen ist noch, dass sich alle Großpriorate des Hospitalischen Ordens des Hl. Lazarus von Jerusalem als Mitglieder des CSLI sehen und dass dies durch die Ernennung von S.E. Großkanzler Dr.Massimo J. Elull zum General CSLI und Bundeskommandant Stellvertreter auch öffentlich und eindeutig dokumentiert wurde. Die gesamten Vereinigten Großpriorate des Hospitalischen Ordens des Hl. Lazarus von Jerusalem wurden in das CSLI aufgenommen und sind daher ab sofort weltweit ein eigenes Korps, mit dem Namen „CSLI Group Corps United Grand Priories OSLJ“, unter dem Kommando von General CSLI Dr. Massimo Ellul, der in dieser Eigenschaft direkt an den CSLI Bundeskommandanten berichtet.
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Faksimile Abbildung des Ernennungsdekretes für Dr.Massimo Ellul
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Durch diese Aufnahme und Verstärkung repräsentiert das Corps Saint Lazare International - CSLI derzeit nunmehr fast 10.000 Mitglieder in über vierzig Ländern und auf allen Kontinenten der Erde und ist somit die weltweit größte unabhängige Freiwilligenorganisation, die sich den Idealen des Hl. Lazarus verpflichtet fühlt.
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Aktuelle weltweite Präsenz des Corps Saint Lazare International-CSLI
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Gleichzeitig wurde die Vizepräsidentin des CSLI, Frau Dr.med. Martina M. Mitter, als Grand Prior des Großpriorates von Österreich bestätigt und in den Supreme Grand Council (Rat der hohen Offiziere) der "United Grand Priories of the Hospitaller Order of Saint Lazarus of Jerusalem" aufgenommen. Das CSLI gratuliert zu dieser hohen Ehre ganz herzlich und aufrichtig und betrachtet dies auch als weiteren Ausdruck der gegenseitigen großen und aufrichtigen Wertschätzung.
Link: http://www.saintlazarus.org/pages/Grand%20Priories.html
and: http://www.saintlazarus.org/pages/investiture%20April%202010%20Malta.html
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Diese Reise war ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer!
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Hptm.CSLI Jakob Hobiger
Adjutant des Bundeskommandanten
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